Langstreckenwoche

Diese Woche stand nach erfolgreicher Erstimpfung ganz im Zeichen meines neuen Teilprojekts. 
Der verschobene Berlin Triathlon liegt nun gefährlich nahe nach unserem Sommerurlaub und eine Strategie musste her, um in den letzten Wochen vor dem Event noch halbwegs sinnvoll trainieren zu können.
Und das ohne den Familienurlaub zu crashen. Keine leichte Mission.
Der mittlerweile erdachte Plan war eigentlich ganz einfach. Ich fahre einen Tag vor der Familie los und das mit dem Bike.
Zwei Tage je 155 Kilometer liegen also vor mir jeweils als An- und Abreise. Damit kann der Familienurlaub dann guten Gewissens frei von zeitfressenden Grundlagentrainings bleiben.
Während des Urlaubs werde ich mich dann
jeden zweiten Tag für eine knackige kurze Intervalleinheit absetzen. 
Wenn es so läuft wie im letzten Urlaub dann bin ich jeweils zum Frühstück zurück. 
Naja und eine lange Schwimmeinheit im Meer mit Wellengang habe ich mit meiner Frau abgesprochen. Wann hat man schon die Möglichkeit dazu...
Am Liebsten würde ich mir dazu den Powerbreather Sportschnorchel (Werbung) holen damit ich mich beim Wellengang nicht dauernd verschlucke - aber der ist mirmomentan zu teuer. Jahreszeitlich bedingt musste erstmal ein ziemlich vollständiges Equipment zur Radreinigung (Werbung) her. Dazu hat es der Felgenbremsen Neopren Schutz von Muc Off (Werbung) mir angetan...kein Quitschen mehr wegen Fettresten auf der Scheibe nach der Kettenreinigung. 
Aber zurück zum großen Reiseplan. Was ist also das Problem an meinem wunderschönen Konstrukt?
Zwei Tage mit jeweils 155 Kilometern Radstrecke muss man auch erstmal schaffen!
Also heisst es jetzt bis Ende Juni die Kilometerleistung üben und die Grundlage verbessern. 
Ganz im Sinne dieses Ziels habe ich diese Woche zwei lange Einheiten auf dem Ergometer verbracht. Einmal drei und noch einmal dreieinhalb Stunden am Anfang der Woche bei je knapp über 200 Watt.
Neben einem kleinen Lauf ABC und Stabi Training kam dann nur noch ein Ruhetag um heute in eine 140km Ausfahrt zu starten.
Es war herrlich sonnig und die Kilometer machten richtig Spaß.
Wir fuhren über Spandau raus nach Potsdam und drehten eine Schwielowsee Runde.
Durchschnittlich waren wir dabei mit moderaten 23,9 km/h unterwegs.
Die Steigungen der Havelchausee erkämpften wir allerdings mit tapferem Tempo und Strava sagt es gab 6km Segmente mit 30kmh - für eine Langstrecke bei meinem Niveau recht viel.
Vielleicht etwas zu ambitioniert sagen meine Waden jetzt in der Rückschau. Sie wirken krampfig. Mal schauen was die Nacht so bringt.
Als Belohnung gab es neben tonnenweise großartigen Blicken und Endorfinen auch die erste Süßigkeit in diesem Jahr - ein Stück Streuselkuchen mit Milchkaffee.
Wirklich ein genussvoller Tag.
Und wenn die Nacht gut läuft, sind Morgen 50km geplant um schonmal das wieder weiterfahren am Folgetag zu trainieren. 
(#Update 09.05.   50km = erledigt)

Kennst Du das, wenn man sich ein Projekt in den Kopf gesetzt hat um dann zu merken „Hoppla, das war jetzt eventuell recht ambitioniert“?
Da hilft wohl nur beissen...

(...und heute ein heisses Bad, Massage und Gurkenwasser.)

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Kommentare: 2
  • #1

    Den1s (Sonntag, 09 Mai 2021 14:04)

    Was hat es mit dem Gurkenwasser auf sich?

  • #2

    Patrick@laktatmonster.de (Sonntag, 09 Mai 2021 16:20)

    1ml Gurkenwasser je kg Körpergewicht trinken ist ein Geheimtipp gegen Muskelkrämpfe. Eine amerimanische Studie belegt den krampflösenden Effekt nach im Mittel 85 Sekunden. Kann ich nicht verstehen, klappt aber!

    Hier mal ein Link zur pharmazheutischen Zeitung zu dem Thema https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2017-02/muskelkraempfe-gurkenwasser-statt-magnesium/

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